Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Nutzung der Software heyKumpel · gültig gegenüber Unternehmern (B2B)

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung der Software „heyKumpel" (nachfolgend „Software" oder „Leistung") zwischen CreateBetter.Design, Inhaber Christian Radmann-Bender, Im Holzwinkel 6, 53819 Neunkirchen-Seelscheid (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde").

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von der Nutzung ausgeschlossen.

(3) Abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen. Sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software heyKumpel als webbasierte Anwendung („Software as a Service") über das Internet zur Verfügung. Die Software dient der Erfassung, Verwaltung und Auswertung von Arbeitszeiten (u. a. Stempeln per QR-Code, Anwesenheitsübersicht, Auswertung und Export von Arbeitszeiten).

(2) Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, die Software fortzuentwickeln und an den Stand der Technik anzupassen, solange der vertraglich geschuldete Leistungsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.

(3) Die Software wird dem Kunden zur Nutzung über das Internet bereitgestellt; eine Übergabe oder Installation der Software auf Systemen des Kunden erfolgt nicht. Voraussetzung für die Nutzung ist ein internetfähiges Endgerät mit aktuellem Browser.

§ 3 Vertragsschluss & Registrierung

(1) Die Darstellung der Software auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Mit der verbindlichen Anmeldung (Registrierung) und Angabe der erforderlichen Firmendaten gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines kostenpflichtigen Nutzungsvertrages ab, der mit einer kostenlosen Testphase von 3 Tagen beginnt (§ 4). Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Zugangs bzw. der Bestätigung durch den Anbieter zustande.

(2) Der Kunde sichert zu, dass die bei der Registrierung gemachten Angaben vollständig und richtig sind, und hält diese aktuell.

§ 4 Kostenlose Testphase

(1) Der Vertrag beginnt mit einer kostenlosen Testphase von 3 Tagen. In dieser Zeit kann der Kunde die Software ohne Kosten nutzen.

(2) Kündigt der Kunde nicht bis zum Ablauf der Testphase, geht der Vertrag im Anschluss automatisch in den kostenpflichtigen Jahrestarif nach § 7 und § 8 über. Auf diese Folge wird der Kunde bei der Anmeldung ausdrücklich und deutlich hingewiesen.

(3) Eine Kündigung während der Testphase ist jederzeit und kostenlos möglich – per E-Mail oder über das Nutzerkonto. In diesem Fall entstehen dem Kunden keine Kosten.

§ 5 Leistungsumfang, Verfügbarkeit & Wartung

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Software, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Übergabepunkt für die Leistung ist der Routerausgang des vom Anbieter genutzten Rechenzentrums.

(2) Zeiten der Nichtverfügbarkeit aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten, höherer Gewalt oder Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z. B. Ausfälle des Internets) stellen keinen Mangel dar. Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, in nutzungsarme Zeiten gelegt.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und gibt diese nicht unbefugt an Dritte weiter.

(2) Der Kunde nutzt die Software ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze. Er ist insbesondere selbst dafür verantwortlich, die arbeits-, datenschutz- und mitbestimmungsrechtlichen Vorgaben (z. B. Beteiligung eines etwaigen Betriebsrats, Information der Beschäftigten) bei der Einführung und Nutzung der Arbeitszeiterfassung einzuhalten.

(3) Der Kunde stellt sicher, dass er zur Verarbeitung der von ihm eingegebenen Beschäftigtendaten berechtigt ist.

§ 7 Preise & Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung beträgt 6,90 € je aktivem Mitarbeiter und Monat, mindestens jedoch 29 € pro Monat. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus für die gesamte Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Die Rechnungsstellung erfolgt per E-Mail; der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

(3) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 286, 288 BGB) zu verlangen. Der Anbieter ist zudem berechtigt, den Zugang zur Software nach vorheriger Ankündigung zu sperren, bis der offene Betrag ausgeglichen ist. Die Pflicht zur Zahlung der Vergütung bleibt hiervon unberührt.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für künftige Vertragsperioden anzupassen. Eine Preisänderung wird dem Kunden spätestens sechs Wochen vor Beginn der jeweils neuen Vertragslaufzeit in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht und kündigt er nicht fristgerecht zum Ende der laufenden Periode, gilt die geänderte Vergütung für die Folgeperiode als vereinbart; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 8 Vertragslaufzeit & Kündigung

(1) Der kostenpflichtige Vertrag wird mit einer festen Laufzeit von 12 Monaten geschlossen. Die Laufzeit beginnt mit dem Ablauf der kostenlosen Testphase (§ 4).

(2) Der Vertrag verlängert sich um jeweils weitere 12 Monate, wenn er nicht zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird. Die Kündigung kann in Textform (z. B. per E-Mail) oder über die Kündigungsfunktion im Nutzerkonto erfolgen. Der Anbieter weist den Kunden rechtzeitig vor einer automatischen Verlängerung auf den Ablauf hin.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung trotz Mahnung erheblich in Verzug ist oder erheblich gegen seine Pflichten aus § 6 verstößt.

§ 9 Datenschutz & Auftragsverarbeitung

(1) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten der Beschäftigten des Kunden verarbeitet, geschieht dies ausschließlich im Auftrag und nach Weisung des Kunden. Der Kunde ist insoweit Verantwortlicher, der Anbieter Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO.

(2) Die Parteien schließen hierzu einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV), der die Einzelheiten der Verarbeitung regelt. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters.

§ 10 Datensicherung & Daten nach Vertragsende

(1) Der Anbieter führt im eigenen Verantwortungsbereich regelmäßige Datensicherungen durch. Eine darüber hinausgehende, individuelle Datensicherungspflicht zugunsten des Kunden besteht nicht.

(2) Nach Beendigung des Vertrages hat der Kunde die Möglichkeit, seine Daten innerhalb einer angemessenen Frist zu exportieren. Nach Ablauf dieser Frist ist der Anbieter berechtigt und im Hinblick auf datenschutzrechtliche Vorgaben verpflichtet, die Daten des Kunden zu löschen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 11 Gewährleistung

Der Anbieter gewährleistet die vertragsgemäße Nutzbarkeit der Software im Rahmen der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung. Unerhebliche Minderungen der Gebrauchstauglichkeit bleiben außer Betracht. Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich in Textform an.

§ 12 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht in den Fällen des Absatzes 1.

(5) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

§ 13 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigen Gründen (z. B. geänderte Rechtslage, höchstrichterliche Rechtsprechung, Erweiterung des Leistungsangebots) erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – der Geschäftssitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform.

Stand: Juni 2026

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